Wir über uns

Sakura

恵光

Im Düsseldorfer Stadtteil Niederkassel wurde im Jahre 1993 ein japanisches Kulturzentrum eröffnet: das EKŌ-Haus. Der Grundstein wurde 1988 von Yehan Numata gelegt, dem Gründer der Gesellschaft Mitutoyo und der 'Society for Buddhist Understanding'. Zum EKŌ-Haus gehören ein buddhistischer Tempel, japanische Gärten, ein Haus in traditionellem Baustil mit einem Teeraum, im Souterrain des Hauptgebäudes ein Ausstellungs-und Vortragsraum, zwei Seminarräume sowie ein Saal für größere Veranstaltungen, und in einem zusätzlichen Gebäude, dem Kyōsei-kan, seit dem Jahre 1999 ein internationaler Kindergarten und eine öffentliche Bibliothek mit Archiv, Leseraum und Gästezimmern. Nicht zufällig ist Düsseldorf als eine der größte japanischen Städte in Europa für das Kulturzentrum ausgewählt worden.

Mit der Einrichtung des EKŌ-Hauses können die in dieser Region lebenden Japaner in ungewohnter Weise vertraute Gebräuche ihrer eigenen Kultur pflegen und zeigen. Damit aber erhalten die Menschen des heimischen Kulturkreises auch eine einzigartige Gelegenheit, diese Gebräuche kennenzulernen und daran teilzunehmen. Zu den Veranstaltungen gehören: die Feier buddhistischer Feste, Teezeremonien, Gartenfeste mit Musik-oder Theaterdarbietungen, Musikveranstaltungen, Lese-und Arbeitskreise für buddhistische Grundtexte, Ausstellungen, Einführungskurse in traditionelle japanische Künste (u.a. Tuschemalerei, Kalligraphie, Ikebana, Instrumenten-Spiel, Tanz und Kochen), Vorträge und Vortragsreihen, Filmvorführungen, Gesprächskreise zu aktuellen Themen, usw. In den rund drei Jahrzehnten seines Bestehens hat das EKŌ-Haus schon viele Menschen von nah und fern angezogen.

Häufig wird es von Schulklassen und kulturell interessierten Gruppen besucht, die sich ein anschauliches Bild von der japanischen Kultur machen wollen. Zu seinen Gästen gehörte auch schon Bundespräsident Köhler, der hier bei seinem ersten offiziellen Besuch in Nordrhein-Westfalen von Vertretern der japanischen Kolonie in Düsseldorf empfangen wurde.

Publikationen - Veröffentlichungen des EKŌ-Hauses

Hōrin

Vergleichende Studien zur japanischen Kultur. Comparative Studies in Japanese Culture. Eine Veröffentlichung des EKŌ–Hauses der Japanischen Kultur Düsseldorf.
Hg. von Aoyama Takao, Volker Beeh, Gregor Paul, Hermann-Josef Röllicke. ISSN 0945-9634. – [Seitendurchschnitt: 235 S.]

Lieferbare Bände:

  • 1/1994: 25,00 €, 198 S.
  • 2/1995: 25,00 €, 236 S.
  • 3/1996: 25,00 €, 237 S.
  • 4/1997: 29,00 €, 287 S.
  • 5/1998: 28,00 €, 240 S.
  • 6/1999: 29,00 €, 262 S.
  • 7/2000: 27,00 €, 181 S.
  • 8/2001: 29,00 €, 215 S.
  • 9/2002: 28,00 €, 193 S. 
  • 10/2003: 32,00 €, 227 S. 
  • 11/2004: 32,00 €, 224 S. 
  • 12/2005: 39,00 €, 272 S. 
  • 13/2006: 38,00 €, 262 S. 
  • 14/2007: 21,00 €, 150 S. 
  • 15/2008: 33,00 €, 312 S. 
  • 16/2009: 20,00 €, 190 S. 
  • 17/2012: 47,00 €, 304 S. 
  • 18/2015: 55,00 €, 361 S.
  • 19/2016: 27,00 €, 173 S.
  • 20/2019: 35,00 €, 234 S.

Reihe Buddhismus-Studien [Series: "Buddhist Studies"]

In der Reihe Buddhismus-Studien/Buddhist Studies erscheinen deutsch- und englisch-sprachige Arbeiten, die weithin unbekannte Aspekte des Buddhismus erschließen und zu weitergehenden Untersuchungen stimulieren sollen. Die einzelnen Beiträge folgen unterschiedlichen Ansätzen und behandeln unterschiedlichste Themen. Sie sind geeignet, einseitige Vorstellungen über "den Buddhismus" durch ein treffenderes Bild zu ersetzen.

  • Marc Teeuwen. Nakatomi Harae Kunge: Purification and Enlightenment in Late-Heian Japan. München: Iudicium, 1998. Buddhismus–Studien, Bd. 1. – 15,00 €.
  • Richard K. Payne. Langua¬ge Conduci¬ve to Awakening: Cate¬gories of Language Use in East Asian Buddhism. München: Iudicium, 1998. Buddhismus–Studien, Bd. 2. – 7,00 €.
  • Christoph Kleine, Li Xuetao, Michael Pye. Mehrsprachiges Wörterbuch des chine¬sischen Buddhismus. München: Iudicium, 1999. Buddhismus–Studien, Bd. 3. – 42,50 €.
  • Marcus Bingenheimer. A Biographical Dictionary of the Japanese Student–Monks of the Seventh and Early Eighth Centuries: Their Travels to China and their Role in the Transmission of Buddhism. München: Iudicium, 2001. Buddhismus–Studien, Bd. 4. – 17,50 €.
  • Dieter Schlingloff. Ein buddhistisches Yogalehrbuch: Unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1964 unter Beigabe aller seither bekannt gewordenen Fragmente. Hg. von Jens–Uwe Hartmann und Hermann–Josef Röllicke. München: Iudicium, 2006. Buddhismus–Studien, Bd. 5. – 60,00 €.
  • Monika Zin, Dieter Schlingloff. Saṃsāracakra: Das Rad der Wiedergeburten in der indischen Überlieferung. München: Iudicium, 2007. Buddhismus–Studien, Bd. 6. – 29,00 €.
  • Dieter Schlingloff. Die Übermenschlichen Phänomene: Visuelle Meditation und Wundererscheinung in buddhistischer Literatur und Kunst – Ein religionsgeschichtlicher Versuch. München: Iudicium, 2015. Buddhismus–Studien, Bd. 7. – 28,00 €.
  • Gregor Paul. Die Logik des buddhistischen Scholastikers Gomyō 護命 (750–834). München: Iudicium, 2015. Buddhismus–Studien, Bd. 8. – 30,00 €.
  • Dieter Schlingloff. The Superhuman Faculties: Visual Meditation and Miracles in Buddhist Literature and Art. München: Iudicium, 2018. Buddhismus–Studien, Bd. 9. – 28,00 €.

Reihe Dharma–Perlen [Series: „Dharma Pearls“]

  • Wada Tetsuzo. Ewigkeit: Meine Nur-Bewußtseins-Lehre. Aus dem Japanischen von Annerose Akaike. Dharma–Perlen, Bd. 1. München: Iudicium, 1999. – 7,00 €.

Monographien

  • Miyoko Maguchi. Die Muṇḍaka-Upaniṣad: Herausgegeben unter Berücksichtigung indischer Handschriften mit Anmerkungen, einer deutschen Übersetzung und einer Studie zu ihren philosophischen Vorstellungen. Eine Veröffentlichung des EKŌ-Hauses der Japanischen Kultur e. V., Düsseldorf. München: Iudicium, 2020. 218 S. – 38,00 €.
  • Das große Lexikon des Buddhismus. München: Iudicium.
    Erste Lieferung: A–Bai. 2006. Hg. von Gregor Paul. – 19,50 €.
    Zweite Lieferung: Bait–D. 2013. Hg. von Gregor Paul. – 82,00 €.Ausverkauft.
    Zeittafeln und Karten (1): Indien, China, Japan, Westliche Rezeption. 2008. – 47,70 €.
    Zeittafeln und Karten (2): Tibet, Südostasien, Korea. 2012. – 72,00 €.Ausverkauft.

Denken der Religion

Vorträge von 2003 bis 2008 des "Lehrhauses für das Denken der Religion" am EKŌ-Haus der Japanischen Kultur, Düsseldorf

  • Hg. von Hermann-Josef Röllicke. München: Indicium, 2010: 35,00 €

EKŌ-Blätter

Halbjahresmagazin des EKŌ-Tempelsund des Hauses der Japanischen Kultur

  • 1 (Herbst 1994): Entstehung und Ziele des EKŌ-Hauses. Beschreibung der Anlage mit Tempel, japanischem Wohnhaus und Gärten. 18 S.
  • 2 (Frühling 1995): Jōdoshin-shū, die Schule des Buddhismus, der der EKŌ-Tem­pel angehört. 16 S. Vergriffen.
  • 3 (Herbst 1995): Zur Weihung des To­res mit einer Beschreibung der buddhisti­schen Tempelanlage. 16 S.
  • 4 (Frühling 1996): Die von Hōnen ge­gründete Jōdo-shū. 16 S.
  • 5 (Winter 1996): Die Sōtō-Schule des Zen-Buddhismus. 16 S.
  • 6 (Sommer 1997): Mit einem Aufsatz von Akira Ōmine zum Sprechen des nembut­su. 14 S.
  • 7 (Winter 1997): Die Tendai-Schule im Buddhismus Japans. 16 S.
  • 8 (Sommer 1998): Mit einem Aufsatz von Miyasaka Yūshō zur Shingon-Schule. 19 S.
  • 9 (Winter 1998): Mit einem Aufsatz von Masataka Toga zur Geschichte der Rinzai-Schule des Zen-Buddhismus. 19 S.
  • 10 (Sommer 1999): Zur Geschichte des Nichiren-Buddhismus. 22 S.
  • 11 (Winter 1999): Der Tempel Tōdai-ji in Nara. 20 S.
  • 12 (Sommer 2000): Der Tempel Hōryū-ji und der Fürst Shōtoku Taishi (574-622) ) und Abschnitt 1 der Tannishō-Übersetzung von Muneto Sonoda. 20 S.
  • 13 (Frühling 2001): Die Tempel Tōshōdai-ji und Yakushi-ji in Nishinokyō (Nara) und den Abschnitten 2-3 der Tannishō-Übersetzung von Muneto Sonoda. 20 S.
  • 14 (Herbst 2001): Mit einem Aufsatz von Kōyū Sonoda zur Entwicklung des japanischen Buddhismus bis zur Kamakura-Zeit (1192-1333) und den Abschnitten 4-5 der Tannishō-Übersetzung von Muneto Sonoda. 20 S.
  • 15 (Frühling 2002): Mit einem Aufsatz von Fumihi­ko Sueki zum Buddhismus in der Meiji-Zeit, dem ersten Teil einer neuen Serie zu buddhistischen Lehr­erzählungen in Japan von Michael Kuhl und den Abschnitten 6-7 der Tannishō-Übersetzung von Muneto Sonoda. 16 S.
  • 16/17 (Herbst 2002/Frühjahr 2003): Mit einem Aufsatz von Gakkō Yoshihiro zum Glauben an die drei Berge von Dewa, einem persönlichen Bericht von Yōzō Taniyama im Beruf eines Vihāra-Mönchs und Teil 2 der Serie zu buddhistischen Lehr­erzählungen Japans von Michael Kuhl. 28 S.
  • 18/19 (Herbst 2003/Frühjahr 2004): Mit Beiträgen von Abt Katō Enjū und Shōdō Nagashima über die buddhistische Jishū-Schule, Teil 3 der Serie zu buddhistischen Lehr­erzählungen Japans von Michael Kuhl und den Abschnitten 8-10 der Tannishō-Übersetzung von Takao Aoyama. 20 S.
  • 20 (Frühjahr 2005, Jubiläumsausgabe): Akira Ōmine über Hingeburt im Reinen Land; Hisao Inagaki über Grundlagen des Shin-Buddhismus; Hiramatsu Reizō über Shin-buddhistische Kulturschätze Japans; Chronologie des EKŌ-Hauses; zwei Nachrufe zum Tode Muneto Sonodas; Bericht über den Besuch des Bundespräsidenten im EKŌ-Haus. 40 S.
  • 21 (Herbst 2005): Beiträge von Makoto Ono und Kanritsu Asuka über buddhistische Musik in Japan; 4. Folge der Streifzüge durch buddhistische Lehrerzählungen Japans von Michael Kuhl; Fortsetzung der Tannishō-Übersetzung von Takao Aoyama. 28 S.
  • 22 (Sommer 2006): Themenheft zu dem Bodhisattva Avalokiteśvara (Jap.: Kannon, Chin.: Guanyin) mit Beiträgen von Hermann-Josef Röllicke und Jan Marc Nottelmann. 20 S.
  • 23 (Sommer 2007): Kōkei Eri über Amida-Statuen; kurze Biographie Shinrans von Jan Marc Nottelmann; Teil 11 der Tannishō-Übersetzung von Takao Aoyama; Bemerkungen zu Kannon in der älteren japanischen Literatur von Michael Kuhl. 24 S.
  • 24 (Sommer 2008): Matsunaga Yūkei über Kūkai; Fujita Kōkan über den heiligen Berg des Shingon-Buddhismus, Kōya-san; Michael Kuhl über eine buddhistische Rechtsgeschichte aus dem Jahr 1689; Teil 12 der Tannishō-Übersetzung von Takao Aoyama. 24 S.
  • 25 (Winter 2011): Masayo Andō und Michael Kuhl über Ikenobō und die Tradition des Ikebana, Kiyoyuki Yamada über Shinran und die Rokkaku-Halle; Michael Kuhl über eine oshie-Ausstellung zum Genji Monogatari, H.-J. Röllicke über die wissenschaftlichen Tätigkeiten des EKŌ-Hauses seit 2008, Teil 13/1 der Tannishō-Übersetzung von Takao Aoyama. 24 S.
  • 26 (Sommer 2012): Takao Aoyama mit einem Rückblick auf das Katastrophenjahr 2011 aus Sicht des EKŌ-Hauses, Tomoaki Eda über den im Erdbeben zerstörten Jōdoshin-shū-Tempel Sennōji, Mariko Fuchs über die Spendenaktion des EKŌ-Hauses, Michael Kuhl zum EKŌ-Haus als Kooperationspartner 2011, Hermann-Josef Röllicke zu Buddhismus-Studien EKŌ-Haus und Transkulturalität, Teil 13/2 der Tannishō-Übersetzung von Takao Aoyama. 28 S.
  • 27 (Herbst 2014): Tomohiko Ishikawa über den Bodhisattva Mahāsthāmaprāpta, Hermann-Josef Röllicke über die Urszene der Namensgebung Mahāsthāmaprāptas, Stefan Köck über Mahāsthāmaprāpta in Ikonographie und Ritus des japanischen Buddhismus, Teil 14 der Tannishō-Übersetzung von Takao Aoyama. 24 S.
  • 28 (Herbst 2016): Shunrō Morita über Shōtoku Taishi, Ekei Minamitani zur Geschichte des Shitennō-ji, Makoto Ono über die bugaku-Tänze zum Shōryō’e-Fest am Shitennō-ji, Hermann-Josef Röllicke über Architektur und Plastik früher buddhistischer Tempelstrukturen in Japan, Teil 15 der Tannishō-Übersetzung von Takao Aoyama. 28 S.
  • 29 (Herbst 2019): Mariko Nishikawa über den Bodhisattva Mañjuśrī (Jap.: Monju) in der Kunst Japans, Hermann-Josef Röllicke über Schrift und Kultus Mañjuśrīs. 24 S.
  • 30 (Herbst 2020): Dr. Bernhard Scheid über die Anfänge des japanischen Buddhismus (Von Kinmei Tennō bis Shōtoku Taishi), Shōyō Yoshimura über die traditionelle buddhistische Küche (shōjin ryōri). 24 S.

“Lehrhaus für das Denken der Religion”
[“Teaching House for the Thinking of Religion”]

  • Auslegung als Entdeckung der Schrift des Herzens. Hg. von Hermann–Josef Röllicke. München: Iudicium, 2002. – 20,00 €.
  • Denken der Religion: Vorträge 2003 bis 2008 des „Lehrhauses für das Denken der Religion” am EKŌ–Haus der Japanischen Kultur, Düsseldorf. Hg. von Hermann–Josef Röllicke. München: Iudicium, 2010. – 39,80 €.

Kunstführer, Kataloge, u.a.

  • 1993. – Shodo: Moderne japanische Schreibkunst. Katalog. Mit einer allgemeinen Einführung in die chinesische und japanische Schreibkunst von Dieter Rahn, „Kalligraphie: Die Lust an der Sprache“, S. 5-25. 1993. 33 Abb. 5,00 €.
  • 1994. – Kado Isaburō: Lackarbeiten. Katalog einer gemeinsamen Ausstellung des Museums für Ostasiatische Kunst, Staatliche Museen und Preußischer Kulturbesitz Berlin, Museum für Kunsthnadwerk Frankfurt/M. und EKŌ–Haus der Japanischen Kultur Düsseldorf 1994/1995. Mit einem Text von Elmar Weinmayr. München: Fred Jahn, 1994. 10,00 €.
  • 1998. – Wellenblumen: Theaterholzschnitte aus Ōsaka. Mit Texten von Hendrick Lühl. 1998. Ca. 90 Abb. 5,00 €.
  • 2003. – Spielzeug und Kultgegenstand: Japanische Puppen aus Ton und Papier. Katalog. 2003. 37 z.T. farbige Abb. Mit einer allgemeinen Einführung zur Puppe in der japanischen Kultur von Michael Kuhl.16 S. 4,00 €.
  • 2004. – Was der Ostwind sieht: Malerei und Grafik von Kazuyoshi Shibuya. Katalog. 2004. Zahlr. farbige Abb. Mit zwei Einführungen in das Werk Shibuyas von Yasushi Kurabayashi (Tōkyō) und Prof. Dr. Eckhard Kremers (Marburg). 30 S., 5,00 €.
  • 2004. – Das EKŌ–Haus der Japanischen Kultur Düsseldorf. Kunstführer über Gärten, Tempel, Architektur und Ikonographie. Text von Hermann–Josef Röllicke. Lindenberg: Kunstverlag Josef Fink, 2004. 46 Seiten. 5,00 €.
  • 2014. – Tan Sonoda. Shinrans Buddhismus der Fremdkraft: Vorträge im Düsseldorfer Ekō-Tempel. Hg. vom EKŌ-Haus der Japanischen Kultur e.V. Norderstedt: BoD – Books on Demand, 2014. 9,90 €.
  • 2014. – Shinshū Gongyōshū: Shin-buddhistisches Andachtsbuch. Übers. und hg. von Marc Nottelmann-Feil für die Buddhistische Gemeinschaft Jodo Shinshu Deutschland e.V. Mit freundlicher Genehmigung der IABC Study Group & International Association of Buddhist Culture, Kyōto. Norderstedt: Books on Demand, 2014.

CDs

  • Matthias Bonitz, Tondichtung Siddharta, gespielt von Michael Schlechtriem (Violoncello) und Peter Bortfeldt (Klavier). O.A. 14,00 €.
  • Neue Klänge aus dem alten Kyōto. Live-Mitschnitt vom 4.11.2000 aus dem EKŌ-Saal. Mit Werken von Seiichi Inagaki, Robert HP Platz und der Uraufführung der Komposition für 6 Instrumentalisten von Seiichi Inagaki. Ausführende: Ensemble Köln, Ltg.: Robert HP Platz; Kristi Becker (Klavier); Carin Levine (Flöten).

Veröffentlichungen des BDK

Lehrebuddhas Neu s

Die Lehre Buddhas

Die Übersetzung einer japanischen Anthologie buddhistischer Texte mit Quellennachweisen, einer kurzen Geschichte des Buddhismus und Begriffserläuterungen. 307 S.

Das vorliegende Buch wurde bis jetzt (2009) in 44 Sprachen übersetzt: Arabisch, Bengalisch, Birmanisch, Chinesisch, Dänisch, Deutsch, Dzongka, English, Esperanto, Filipino, Finnisch, Französisch, Griechisch, Indonesisch, Italienisch, Hindi, Holländisch, Japanisch, Kambodschanisch, Kanton-Chinesisch, Kasahisch, Kirgisisch, Koreanisch, Malayalam, Mongolisch, Nepali, Norwegisch, Persisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch,Russisch, Serbokroatisch, Simbabwisch, Spanisch, Swahili, Schwedisch, Thailändisch, Tibetisch, Türkisch, Ungarisch, Urdu, Usbekisch, Vietnamesisch.(Alphabetisch geordnet.)

NEU! Jetzt Download (in verschiedenen Sprachen) Kostenlos! buttonBDK Lehre

  • Bestellungen bitte schriftlich an:
  • BDK Europe e.V.
  • z.Hdn. Hironobu Shoju
  • Brüggener Weg 6, 40547 Düsseldorf
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  • 📠 0211-577918-219

EKŌ-Kindergarten

Herzlich Willkommen! Konnichi wa!

Unser Kindergarten ist eine deutsch-japanische Einrichtung mit z. Zt. 60 Kindern. Diese sind auf drei Gruppen mit jeweils zehn deutschen und zehn japanischen Kindern verteilt, für die je eine deutsche und eine japanische Erzieherin zuständig sind. Die täglich stattfindenden Angebote haben sowohl deutsche als auch japanische Schwerpunkte und finden in deutscher bzw. japanischer Sprache statt.

EKŌ-Kindergarten

Nähere Informationen: www.eko-kindergarten.de

Kontakt

EKŌ-Kindergarten e.V.
Brüggener Weg 4, 40547 Düsseldorf
Tel.: +49 (0)211-557985-1 (auf Deutsch)/ +49-(0)211-557985-0 (auf Japanisch)
Fax: +49 (0)211-557985-4
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!(Deutsch)/ Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Japanisch)

Gerne vereinbaren wir einen Besuchstermin mit Ihnen!

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Bibliothek

Der japanische Garten

Dem Benutzer unserer Bibliothek stehen zahlreiche Hilfsmittel (Wörterbücher und fachterminologische Lexika, biographische und bibliographische Nachschlagewerke) sowie Quellenwerke zur Verfügung, die durch eine umfangreiche Sammlung an Fachpublikationen und Periodika ergänzt werden. Einen besonderen Sammelschwerpunkt bilden Publikationen zur Buddhismus-Forschung. Hier stehen zahlreiche wichtige Quellensammlungen (Taishō-Kanon, Tibetischer Kanon, Pali-Kanon, Bibliotheca Buddhica, Sacred Books of the East u.s.w.) z.T. mit modernen japanischen Übersetzungen bereit. Ebenfalls im Besitz des EKŌ-Hauses befindet sich die Bibliothek von Hans Fischer-Barnicol, die Werke zur interkulturellen religionswissenschaftlichen Forschung umfasst, einschließlich einer umfangreichen Sammlung noch nicht veröffentlichter Manuskripte und Dokumente.

Achtung: Die Nutzung unserer Bibliothek ist nur nach vorheriger Absprache möglich! Bitte Terminvereinbarung treffen!

Kontakt

Jan Marc Nottelmann-Feil
☎  0211-577918-224
📠 0211-577918-229
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Japanisches Holzhaus

Eko-haus

Das kanonische Baumaß des alten Hauses ist die Tatami-Matte (knapp 90 x 180 cm) am Boden. Sie entspricht der Größe des Menschen und ist von seinem Schlafplatz hergeleitet. Diese menschliche Proportion geht als Modul durch das ganze Haus: Beide Haupträume sind mit je acht solcher Matten ausgelegt. Dasselbe Maß kehrt in den Schiebeelementen der Wände und Türen sowie in den festen Quertafeln darüber wieder, und es wiederholt sich nochmals in der Dachkonstruktion.

Japanisches HolzhausDie Wände sind nur dünne Füllungen, sie lassen sich verschieben und können auch ganz herausgenommen werden. Die Tatami-Matten stellen, wie auch die tokonoma, die Bildnische, keine nachträgliche Ausstattung der Zimmer dar wie Auslegeware oder Möbel, sie gehören vielmehr zum Körper des Hauses selbst. In diesem Bauen sind Struktur und Dekoration nicht zweierlei, so dass beim Bauen kein leerer Kastenraum entsteht, der dann in einem zweiten Schritt "eingeräumt" würde.

Japanisches Holzhaus

EKŌ-Tempel

EKŌ-Tempel

In der Mitte des Gartenwegs steht eine Holzplastik des Buddha Amida. Der Nebenaltar rechts birgt das Bildnis von Shinran, der im 13. Jh. der Lehre des Buddha Amida in Japan die entscheidende Form gab. Der Nebenaltar links zeigt das Bildnis Rennyos, der im 15. Jh. als Oberhaupt (Monshu) dem Shin-Buddhismus weiteren großen Auftrieb gegeben hat. Im rechten Nebenraum befindet sich eine Hängerolle mit einem weiteren Bildnis des Prinzen Shōtoku. Der linke Nebenraum dient der Verehrung der "Sieben Patriarchen" des Shin-Buddhismus: der beiden Inder Nāgārjuna (um 200 n. Chr.) und Vasubandhu (5. Jh.), der Chinesen Tanluan (476-542), Daochuo (562-645) und Shandao (613-681) sowie der Japaner Genshin (942-1017) und Hōnen (1133-1212), dem unmittelbaren Lehrer Shinrans.

Über der Schranke zum Altarraum stehen die beiden Schriftzeichen "E-KŌ". Sie entstammen einer längeren Textpassage zum Preis des Lichtes Amidas in einer der drei Grundschriften des Reine-Land-Buddhismus und bedeuten "sanfter Glanz" oder "schenkendes Licht". Im Altarraum überwiegt die Farbe Gold. Sie leitet sich einerseits von der traditionellen Palastarchitektur Chinas und Koreas her, darf aber hier zugleich als die Farbe des "Reinen Landes im Westen" gedacht werden, als die Farbe brillierenden Glanzes, der den Menschen schon immer von Buddha her entgegenkommt.

EKŌ-Tempel

Die Malereien auf den Schiebetüren rechts und links zeigen Szenen im "Reinen Land". Schon seit dem 14. Jh. gibt es in Japan einfarbig vergoldete Stellschirme. Solche Malereien stehen in der älteren, aristokratischen Tradition der kachōga, der "Vogel-und Blumenbilder". Auf den gleichförmig weiten, randlosen Goldgrund der Stellschirme gesetzte Felsen, Bambusstauden, Wiesen und Bäche geben nun auch der Goldfläche raumdifferenzierenden Sinn und rücken die dargestellte Szene -hier mit Pfauen, die gemäß den Grundtexten des Shin-Buddhismus Bewohner des "Reinen Landes" sind, und Päonien -nah in den Vordergrund. Nach einer alten indischen Legende frisst der Pfau unbeschadet die für Menschen tödlich giftigen Schlangen und hat deshalb selbst die rettenden Qualitäten eines Bodhisattva.

EKŌ-Tempel

Der Ursprung der vielfarbigen Malerei, in der Pfauen als Bewohner des Gartens von Amidas Reinem Land auf Goldflächen erscheinen, liegt bei der Kanô-Schule des 15. Jhs. Die Kostbarkeit und Üppigkeit der Päonie erinnerte schon in China an die Fülle der Ernährung und des Wohlstands; in Japan verbindet sie sich mit den Wappenzeichen bestimmter Aristokratenfamilien.Auch in den durchbrochen gearbeiteten Querelementen oberhalb der Türpaneelen erscheint das Paar mit Pfauen und Päonien in verschiedenen Variationen wieder.

Im Untergeschoß des Tempels liegt ein Saal mit veränderbarem Altar, wo auch Zeremonien und Übungen anderer buddhistischer Schulen durchgeführt werden können.

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Tempelgarten

Der japanische Garten

Der Garten, dessen Prozessionsweg nach dem Tor zunächst an einem Reinigungsbecken vorbeiführt, gehört zum Typus der 'Reine-Land-Gärten'. Er ist also schon selbst Ort rituellen Geschehens. Hier ist er als Trockengarten angelegt: Wasserfall, Flußlauf, Teich und Uferbänke sind 'trocken' nur mit Steinen dargestellt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, den Wasserbereich zu besonderen Anlässen zu fluten.

Gegenüber dem Bergtor auf der anderen Seite des Gartens steht auf einem Felsblock unter einem Pavillon eine Plastik des Prinzen Shōtoku (Shōtoku Taishi, 574-622), die der bedeutende zeitgenössische Bildhauer Wakei Nagaoka im Jahre 2002 dem EKŌ-Haus gestiftet hat. Zur Regierungszeit Shōtokus kam der Buddhismus nach Japan, und dieser Fürst hat in vielen Belangen wesentlich zu seiner Verbreitung beigetragen.

Der japanische Garten

Die schwere Bronzeglocke im Glockenturm wird eine Stunde vor den großen Festen zehn Mal mit je einminütigem Abstand geschlagen. Am letzten Tag des Jahres wird auf ihr das Joya-no kane ausgeführt. 108 Mal wird sie, ebenfalls mit je einminütigem Ausklang, angeschlagen, um damit die 108 Grundleiden des Menschen fortzuschicken und verwehen zu lassen. An der Westseite des Tempels liegt eine Gedächtnisstätte für die Toten, die nach Shin-buddhistischem Ritual bestattet wurden. Die Inschrift in chinesischen Schriftzeichen liest sich in japanischer Aussprache: "Kue issho": "Alle versammeln sich an einem einzigen Ort."

Das herausragende Bauwerk des Gebäudekomplexes ist der Tempel. Das Erdgeschoss der Haupthalle ist dem Jōdo-shin-Tempel in Utsunomiya (nördlich von Tōkyō) nachgebaut.

Gruppenführungen

gruppenfuehrung s

Schon ein kurzer Rundgang durch die Anlage vermittelt einen Eindruck von der tiefen Verwurzelung der traditionell japanischen Kultur im Buddhismus. Sowohl die Gartenanlage als auch das japanische Haus verlangen vom Besucher ein Gefühl der Achtsamkeit und stillen Einkehr.

Die Gärten zeigen zu jeder Jahreszeit ein anderes Gesicht. Am schönsten sind sie jedoch in den Frühjahrsmonaten, wo der Reihenfolge nach die Pflaumen, die Kirschen und zuletzt die Azaleen blühen, in den Herbstmonaten, wenn das Laub sich zu verfärben beginnt und den Garten an sonnigen Tagen in ein wahres Feuerwerk an Farben kleidet. In den Monaten September, Oktober und November bietet das EKÖ-Haus zu ausgewählten Terminen an einem Sonntag öffentliche Führungen durch den Tempelgarten, den buddhistischen Tempel und das traditionelle Holzhaus an.

 

Private Führungen für Gruppen

Leider sind bis auf Weiteres Führungen nicht möglich.

Auskunft/Buchung:
Michael KUHL M.A.
☎ 0211-577918-222 (DW)
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Buddhismus (Einführung)

惠光

仏教Die Lehre des historischen Buddha Shakyamuni zielt darauf ab, den Menschen durch strenge Übungen stufenweise von der Ichverhaftetheit wegzuführen, damit er -frei von den Leid schaffenden Begierden- die Ruhe des Nirvana erlange und so selbst Buddha, ein "Erwachter", werde. Für den Mahayana-Buddhismus, der in China und Korea und von dort aus in Japan Verbreitung gefunden hat, ist eine vermittelnde Gestalt wichtig geworden: der Bodhisattva. Er ist ein "Erwachender", d.h. ein fast schon zur höchsten Erleuchtung des Buddha Gelangter, der sich aus Barmherzigkeit und Mitgefühl der Erlösung anderer Wesen zuwendet.

仏教In einer der Grundschriften des Shin-Buddhismus wird erzählt, wie in unausdenklich früher Zeit ein Bodhisattva namens Dharmakara (jap. Hōzō) vor dem Buddha Lokeshvararāja 48 Gelübde ablegt, die alle sagen, er werde nicht eher Buddha werden, als bis alle Lebewesen erlöst seien. Mit der Erfüllung der Gelübde stiftet er, damit zum Buddha Amitabha (jap. Amida) geworden, d.h. zum Buddha des unermeßlichen Lebens bzw. des unermeßlichen Lichtes, das "Reine Land im Westen". "Wer sich auf meine Gelübde verlässt und meinen Namen anruft, der soll ohne Ausnahme in mein Reines Land aufgenommen werden."

Da er jetzt aber bereits ein Buddha ist, kann der Mensch ihn beim Wort nehmen und darauf vertrauen, dass auch er erlöst ist. Sich gänzlich auf Amida, die "Andere Kraft", zu verlassen, indem er mit dem Anruf "Namu Amida Butsu" ("Ich gebe mich ganz hin dem Buddha Amida") sein Vertrauen bekundet, ermöglicht es dem Shin-Buddhisten, von der Ichverhaftetheit befreit zu werden und, statt die Welt zu fliehen, ein festgegründetes Leben in ihr zu führen.

仏教BDK Japan
e-Books „GUIDE TO BUDDHISM IN JAPAN”

Ein e-Book in Englisch. Einführung in den Buddhismus und praktische Erklärungen für einen Tempelbesuch in Japan.

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