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Januar/Februar 2001 |
Brief 1 |
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Alle sprechen vom Millenium, vom Beginn eines neuen Jahrtausends. Aber nur der Mensch konstruiert die Idee von Unterbrechung und Neubeginn. Eigentlich geht die Zeit gänzlich ohne Unterbrechungen weiter. Für die Menschen ist es aber gut, das Leben in Abschnitte zu unterteilen, denn dann können sie mit neuer Kraft noch eimal etwas Neues beginnen. Buddhas Kraft geht ohne Unterbrechung pausenlos weiter. Wenn ich daran denke, fällt mir ein Gedicht von Takeko Kujô ein. Sie ist die Tochter des 21. Oberhauptes des Nishi-Hongwanji. Sie war sehr im sozialen Bereich der damaligen buddhistischen Frauenbewegung engagiert. Man kann dieses Gedicht auf einer Steintafel im Vorhof des Tsukiji-Hongwanji in Tôkyô lesen:
"Wie schwach und schwankend fühle ich meinen Schritt, der doch von der großen Kraft Amidas gezogen und geleitet wird." |
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die Bergwanderung für Buddhisten und das shinbuddhistische Retreat, das ebenfalls vom Charakter der Berchtesgadener Bergwelt eindrucksvoll geprägt wird. Die Publikation "ShinDo-Nachrichten", die die früheren "Fliegenden Blätter" der BGJD abgelöst hat, findet auch bei anderen buddhistischen Gemeinschaften Beachtung. Sie führt die jahrelange erfolgreiche Bemühung der Initiatoren des ShinDo fort, den Shin-Buddhismus in Deutschland bekannter zu machen. |
keinerlei Vorwissen haben. Im Januar haben wir über das Erleben von Ohnmacht in dieser Gesellschaft bzw. Dem Gefühl, äußeren Umständen ausgeliefert zu sein und der Einflussnahme auf das eigene Leben von innen durch den buddhistischen/shin-buddhistischen Weg gesprochen. Nach dem Motto: Ich kann die Welt nicht verändern, aber die Art wie ich sie betrachte. Sowohl in Potsdam als auch in Berlin kamen angeregte Gespräche zustande. Im Februar geht es um das Thema Glück aus buddhistischer Sicht. Das für März geplante Thema ist Anhaftung / Karma. Manchmal ist es nicht einfach, den unterschiedlichen Erwartungen der Besucher zu entsprechen. Ein Mensch ohne Vorwissen hat ganz andere Fragen als ein Mensch, der schon viel über Buddhismus gelesen hat. Manchen Erwartungen kann man nicht gerecht werden. |
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