Abbildung eines Hŋrin
EKŌ-Haus der Japanischen Kultur e.V.
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Kulturelle Veranstaltungen

Teezeremonien / Gartenfest / Ausstellungen / Konzerte / Filmtage / Sondervorführung

Teezeremonien

Tee

Termine

Sa 26.6.
Sa 31.7.
Sa 28.8.
Sa 25.9.
Sa 27.11.
Sa 18.12.

Leiter: Sōshin Kuramoto (Urasenke–Schule)
Zeit / Ort: Jeweils 14-15, 15-16 und 16-17 Uhr / Japanisches Haus
Teilnahmegebühr: 10,00 EUR (Zahlung spätestens zwei Wochen nach Anmeldung)

Schriftliche Anmeldung - per E-Mail (pool@eko-haus.de), Fax (0211-577918-219) oder Post (Brüggener Weg 6, 40547 Düsseldorf) - erforderlich!
Bankverbindung:
Deutsche Bank Düsseldorf
Konto-Nr.: 645 1033
BLZ:       300 700 24
Verwendungszweck: angemeldetes Datum und Name des Teilnehmers

Sadō 茶道, der „Teeweg“, mit seinem Herzstück, der Teezeremonie, zählt zu den geidō 芸道, den „Kunst–Wegen“ japanischer Kultur. Ihre chinesischen Vorbilder sind seit dem 15. Jh. in mehreren Schulen Japans umgeformt worden, bis sie schlie&#szlig;lich in der Prägung durch den berühmten Teemeister Sen–no Rikyū (1522–1591) eine kanonische Gestalt erhielten, die bis heute ausgeübt wird. Rikyū dichtete: „Da der Teegarten nichts anderes / als ein Weg abseits / des weltlichen Lebenswandels ist, / wird er das Herz wohl / von seiner Unreinheit befreien.“ Teemeister Sōshin Kuramoto steht in der Tradition Rikyūs, und er gehört der Urasenke–Schule an, die Rikyūs Teeweg besonders pflegt.

Gartenfest 2010

gartenfest

Sa 2.10.10
Einlass: 13 Uhr (Bühnenprogramm beginnt ab 15 Uhr.)
Eintritt: 5 € (Schüler/Studenten 3 €)

Diesmal in fr&uumLhherbstlicher Atmosphähre feiern wir unser traditionelles Garten- und Nachbarschaftsfest mit vielen hochkrätigen Künstlern, die in allen Teilen des Gartens auftreten werden. Der Reine-Land-Garten verwandelt sich in einen Festraum, an dessen Freude und Heiterkeit, wie sie der gegenwart des Buddha Amida entspringen, jedermann herzlich eingeladen ist teilzunehmen. Es soll ein Tag der Begegnung und des gegenseitigen Kennlernens sein, an dem sich die Lebenswelten Japans und Deutschlands wieder auf neue Weise verbinden können.

Bühnenprogramm:
(Kurzfristige Änderungen noch vorbehalten!)

1. Taiko-Trommeln der Wadōkyō (Dōsseldorf)
2. Koto: Maikiko Gotō und ihre Gruppe 3. Japanischer-Tanz: Tomokinu Hanayagi und ihre Gruppe
4. Ninjutsu: Ninjutsu Itoryu Wuppertal e.V.
5. Kendō: Nippon Kendō Kata, Mohan Keiko
6. Kinderchor des EKŌ-Kindergartens

Teesalon

gartenfest2

Sōshin Kuramoto
Teilnahmegebühr: 4 € / Pers.
Uhrzeit: Ab 16 Uhr
Ort: Japanisches Haus








Ikebana-Ausstellung der Ikenobō-Schule

gartenfest3

Kinuyo Watanabe und ihre Schülerinnen
Ort: Seminarräme, Foyer











Ausstellungen

Ausstellung "Japanese Rooms"
- Japaner und ihre Räume in Berlin, New York, Shanghai, Tōkyō und Wien

Fr 28.5. - So 20.6.10
Fotografien von Sven Ingmar Thies
Foyer, Eintritt frei

Wie leben Japaner in Japan, wie im Ausland? Schaffen sie sich ihre eigene Kultur in fremden Städten? Was nehmen sie von zu Hause mit? Gefühle, Dinge, sinnliche oder greifbare Erinnerungen? Sven Ingmar Thies, der 2,5 Jahre in Japan gelebt hat, sammelte über einen Zeitraum von neuen Jahren vielfältige Einblicke in die privaten Zimmer von Japanern in den Großstädten der Welt - Fotoaufnahmen, die Alltagssituationen in privaten Räumen auf natürliche Art einfangen. Er fotografierte und interviewte in jeder Stadt unterschiedliche Personen, vom Architekten über StudentInnen, Kaufleute, Köche und KünstlerInnen. In den Schwarz-Weiß-Aufnahmen kombiniert Sven Ingmar Thies die bewegte Unschärfe der Räume und Gegenstände. Weitere Informationen: http://www.Kaitenart.com - Die Ausstellung begleitet ein Fotobuch: Japanese Rooms (Englisch und Japanisch).

Ausstellung der Seminarteilnehmer
"Kalligraphie und Tuschmalerei"

Fr 25.6.(Eröffnung) - So 18.7., Foyer, Eintritt frei

Eröffnung: Freitag, den 25.6., 18 Uhr

Die diesjährige Ausstellung der Kursteilnehmer stellt zum Einen eine öffentliche Veranstaltung des Kulturaustausches zwischen Ost und West dar, zum Anderen eine Zusammenfassung der während der letzten Jahre erzielten Erfolge. Unter den ausgestellten Werken befinden sich sowohl traditionelle Tuschmalereien und Kalligraphien als auch Beispiele modern interpretierter Tuschmalerei. Bei der Betrachtung der ausgestellten Bilder kann man deutlich die intensive Auseinandersetzung der Kursteilnehmer mit der Umsetzung ihrer kreativen Ideen und das Verständnis, ja die Leidenschaft, die sie für diese asiatische traditonelle Kunstform aufbringen, spüren.

"1.000 Jahre Genji Monogatari"

genji

Japanische Seidenreliefbilder aus der Werkstatt von Yōko Nakamura
Fr 27.8.(Eröffnung) - So 19.9., EKŌ-Saal, Eintritt frei

Eröffnung: Dienstag, den 27.8., 18 Uhr

Im Jahr 2008 beging man in Japan ein Jubiläumsjahr anlässlich der Niederschrift des höfischen Romans Genji Monogatari [Die Geschichte vom Prinzen Genji] vor 1.000 Jahren. Dieser als einer der ältesten Romane der Weltliteratur geltende Liebesroman zeichnet zugleich ein Porträt der Adelsgesellschaft im Japan der Heian–Zeit (794–1192) und wird traditionell der japanischen Hofdame Murasaki Shikibu zugeschrieben. Eine im Tempel Ryozan–ji in Kyōto gezeigte Ausstellung umfasste 54 oshie, Reliefbilder aus Seidenstoffen und Japanpapieren, deren einzelne Bildelemente mit Watte unterfüttert und dann zu einem Bild mit räumlicher Wirkung zusammengefügt werden. Dieser Bilderzyklus, der die 54 Kapitel des Romans darstellt, wurde von Yōko Nakamura und ihrer kunsthandwerklichen Gruppe Sainokai gefertigt. Die Szenen bieten nicht nur einen Einblick in das Leben am kaiserlichen Hof zu Beginn des 11. Jhs., sondern zeigen auch das hohe künstlerische Niveau und Geschick in ihren Arrangements und ihrer farblichen Gestaltung, mit der sich harmonisch eine Auswahl hochwertiger Stoffqualitäten, vorrangig Seide, verbindet. – Diese Ausstellung wurde ermöglicht durch ein großzügiges Sponsoring der DAIHATSU Deutschland GmbH.

Aisaku Suzuki - Skulptur und Teekeramik

suzuki

Aisaku Suzuki
Fr 29.10. - Fr 19.11., Kyōsei-Saal, Eintritt frei

Der aus Kobe stammende Aisaku Suzuki studierte Keramik in Kyōto, besonders Steinzeugtechnik und Glasuren. Sein erster Versuch war, Teekeramik zu gestalten, die in Japan eine lange Tradition hat. Nach langen Jahren des Aufenthalts in vielen Ländern Europas führt er seit 1979 ein eigenes Atelier in Breisach. Seine Arbeiten sind aus Steinzeugton oder Porzellan gestaltet, und er verwendet von ihm selbst entwickelte Glasuren. Seit seiner Ankunft in Europa 1968 hat Suzuki sich immer mehr der Gestaltung abstrakter Plastiken und Skulpturen aus Porzellan zugewandt, die seit einigen Jahren seine Hauptbeschäftigung wurden. Außerdem gestaltet er Haiku–Bilder aus Porzellan nach Gedichten von Matsuo Bashō 松尾芭蕉 (1644–94).

"Landschaften und Gärten in Japan um 1900: Photographien"

1900

Di 23.11. - So 12.12., Foyer, Eintritt frei

Die um 1890 entstandenen Photographien entstammen mehreren Alben. Sie sind spannende Zeugen einer vergangenen Epoche, in der der mythische Charakter einer Landschaft im Vordergrund steht: Menschen, die an religiösen Stätten innehalten, in blühenden Gärten verweilen, bei der Überquerung eines Flusses oder bei der Arbeit gezeigt werden. Die Landschaftsmotive, die sowohl die unwegsame Natur als auch den Blick auf den heiligen Berg Fuji festhalten, weisen durchaus Parallelen zur europäischen Landschaftsmalerei der Romantik auf. In ihr wurde die Natur als beseelt empfunden und stand als Metapher für das Leben. Da die Technik der Photographie in dieser Zeit noch in den Anfängen steckte, sind auch Aufnahmen im Studio mit entsprechender Kulisse entstanden. Die ursprünglich handkolorierten Albuminphotographien sind von Norbert Prusko digital bearbeitet worden. Viele der gezeigten Photographien stammen vom japanischen Photographen Kusakabe Kimbei. Das erste Photoatelier in Japan wurde von Felice Beato in Yokohama 1865 eröffnet. 1877 kaufte Baron Raimund Stillfried von Rathenicz das Photoatelier, das später von Kusakabe übernommen und weitergeführt wurde. In dieser Ausstellung wird erstmals eine Auswahl von ca. 35 Arbeiten präsentiert.

"Traditionelles Design von Serizawa Keisuke - Postkarten und Türvorhänge (noren)"

noren

Fr 31.12., 21.30-24 Uhr, Foyer, Eintritt frei
Die Alsstellung wird weiter im neuen Jahr vom 7.1. bis 27.2.2011 zu sehen sein.

Serizawa Keisuke (1895–1984) gilt in Japan als Wegbereiter und Vollender des farbigen Schablonendrucks (kataezome), dessen Techniken und Motivvorlagen bis in die Gegenwart in Japan verwendet und geschätzt werden. Im ersten Halbjahr 2010 hatte das EKŌ–Haus schon eine Auswahl an einzigartigen japanischen Kalenderblättern gezeigt, die Serizawas unvergleichlichen Stempel tragen. Hieran anknüpfend, werden in dieser neuen Ausstellung nun Postkarten mit sehr unterschiedlichen Motiven (Kimonos, Landschaften, Stellschirmen, Piktogrammen …) und Vorhänge für die Eingangstür (noren) gezeigt, die das breite Spektrum in Serizawas kreativem Schaffen deutlich zu Tage treten lassen. (Foto Türvorhang: Bambus und Päonie im Schriftzeichen ‚Glück’ 福)

Konzerte

Japanisches Marionettentheater

marionetten

Miitsuru Kamijo Edo Marionette Group
Einführung und Erläuterungen: Sachiko und Jürgen Meutgens
Di 14.9., 19 Uhr, Kyōsei-Saal
Eintritt: 5 €
Bitte beachten Sie: Kartenbestellungen nur schriftlich mit Zahlungseingang bis spätestens 6.9. möglich. Restkarten an der Abendkasse nur nach Verfügbarkeit!

Auf seiner Deutschlandtournee gastiert der Puppenspieler Mitsuru Kamijo, begleitet von Kumi Fukuda, auch im EKŌ–Haus in Düsseldorf. Er vertritt die traditionelle Puppenspielweise, wie sie aus der Edo–Zeit (1603–1868) überliefert ist. Die gespielten Stücke entstammen dem klassischen Repertoire: Kappore ist ein von Männern auf der Straße getanzter Tanz zu aktuellen Themen, der in dieser Zeit sehr populär war. Yoidore zeigt einen betrunkenen Mann, der auf dem Heimweg von einem Fest über eine sake–Flasche stolpert, sie leert, in Schlaf verfällt, von kraftvoller Musik geweckt wird und in wundersamer Weise anfängt zu tanzen. In Kurokami, einem Frauentanz, wartet eine junge Frau in ihrem Schlafgemach in Ungewissheit auf den Liebsten, der auch die letzte Nacht mit ihr verbracht hatte. Shishimai, der Tanz des Löwen, ist in vielen Ländern Asiens beheimat. Der Volksglaube sagt, durch das laute Gebrüll des Löwen, der durch die Straßen streift, würden schädliche Einflüsse ferngehalten, und er bringe Schutz und Segen in die Häuser.

Nagare - Musik und Poesie

Christa Schumacher (Gitarre), Pablo Boll (Traversflöte);
Hermann-Josef Röllicke (Rezitation)
Fr 26.11., 20 Uhr, EKŌ-Tempel
Eintritt: 10 €, Schüler/Studenten 8,00 €

Am Vorabend des Hōonkō–Festes erwartet uns eine ungewöhnliche Verbindung von Musik japanischer, deutscher und chinesischer Komponisten mit klassischen Haiku von Matsuo Bashō, altchinesischen Gedichten und Gedichten von H.–J. Rōllicke. Gitarre und Traversflöte entführen Sie klanglich in die Weite und Vielfalt der Naturstimmungen und Daseinserfahrungen dieser Poesie.

Im musikalischen Programm stehen:
Siegfried Behrend: Haiku–Suite (1975)
Yukihiro Yoko: Sakura, für Gitarre solo
Ryo Noda: Nagare [Fluss]
Norio Suzuki: Fue fukime [Flötenspielerin]
Louis Jeng–Chun Chen: Die Sphäre der Poesie (mit altchinesischen Gedichten)

Filmtage

Jeden zweiten Samstag eines Monats findet eine Filmvorführung statt.
Beginn: Jeweils 15 Uhr, Kyōsei-Saal
Japanisch mit deutschen Untertiteln, Eintritt frei

Die Filmausleihe geschieht in Kooperation mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln.

Programm:

Nachfolgewerk von "Das Geschenk der Beate" (2008, 93 min.)

Sa 12.6.

Kurzhandlung: Der Langfilm schildert, wie die Mitglieder der Familie Shirota (eines Familienzweigs von Beate Shirota-Gordon) im von Kriegen und Diskriminierung erschütterten 20. Jahrhundert umherirrten, und stellt die Frage nach dem Weltfrieden in der Zukunft.

"Linda - Linda - Linda" (2005, 114 min.)

Sa 4.9.

Jugendfilm, der auf komische Weise das Leben der Mitglieder einer Oberschülerinnen–Band schildert, die einen Live–Auftritt bei einem Schulfest vorbereitet. Lebhaft werden die subtilen Hochs und Tiefs im Stimmungsleben der End–Teenagerinnen dargestellt und lassen den Zuschauer mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück.

"Hinokio" (2005, 111 min.)

Sa 9.10.

Science Fiction. Ein Junge, der durch einen Unfall seine Mutter verloren hat und sich im Schock von der Welt absondert, findet mit Hilfe des Roboters „Hinokio“, den sein Vater, ein Robotertechniker, für ihn entwickelt hat, wieder in die Gesellschaft zurück.

"Schnee im Frühling" (2005, 151 min.)

Sa 4.12.

Verfilmung von Yukio Mishimas gleichnamigem Meisterwerk. Vor dem Hintergrund der frühen Taishō–Zeit (1912–1926), in der in Japan noch Reste der adeligen Ständegesellschaft fortexistierten, zeichnet der Film in schönen Bildern die unglückliche Liebe eines jungen Paars, das trotz seiner gegenseitigen Gefühle vom Schicksal umhergetrieben und auseinandergerissen wird.

Sonder-Vorführung

Dokumenterfilm Himeyuri (2007, 130 min.)

himeyuri

Sa 10.7. Japanisch
Sa 14.8., ab 15 Uhr, Japanisch mit englischen Untertiteln
Eintritt: 10 €, Schüler/Studenten 5 €

Die „Himeyuri–Schülerinnentruppe“ (Himeyuri gakutotai) war eine Einheit aus fünfzehn– bis neunzehnjährigen Schülerinnen des Lyzeums der Lehrerbildungsanstalt von Okinawa und der ersten Oberschule der Präfektur Okinawa, die in der Schlacht um Okinawa (April bis Juni 1945) als Krankenpflegerinnen für verwundete Soldaten zum Einsatz kamen. In den Berichten von 22 Überlebenden dieser Einheit spiegelt sich die Grausamkeit des Krieges.



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