Wissenschaftliche Veranstaltungen

Lektüre: GRUNDTEXTE DES BUDDHISMUS: Einführung in Basisschriften der Yogācāra-Schule – die Yogācārabhumi

Do 6.9., 20.9., 11.10., 22.11.,13.12.
18.15–21 Uhr (mit halbstündiger Pause) | Kyōsei–Saal
Dr. habil. Hermann–Josef Röllicke
(Um kontinuierliche und regelmäßige Teilnahme wird gebeten!)

Der Name „Yogācāra“ bedeutet „Meisterschaft des Yoga“. Häufig wird „Yoga“ im hier gedachten Sinn mit „geistige Übung“ übersetzt. Damit wird betont, dass es sich nicht nur um die Beschreibung von virtuosen Tiefenerfahrungen in der Versenkungsübung, sondern auch um das philosophisch lehrende Entwerfen und Reflektieren darüber handelt. – Yogācāra ist u.a. als eine Intervention gegen die Madhyamaka-Schule und deren Deutung der „Leerheit“ hervorgetreten. Es hat spezifische Veränderungen durchgemacht, die in einer späteren Phase zu der Doktrin führten, alle Dinge seien „nur Kennen“ (vijñaptimātra, Chin./Jap.: weishi/yuishiki 唯識): eine Kernaussage des Yogācāra-Vijñānavāda. Dies ist, anders als im Madhyamaka, mit einer ausdrücklichen Bestätigung der „Seins“-Dimension des „Kennens“ und einer affirmativen „Seins“-Deutung überhaupt verbunden. – In unserer Lektüre wollen wir uns langsam und einführend mit dem monumentalen Hauptwerk der Schule bekannt machen, den Stufen der Yoga-Meisterschaft [Yogācāra-bhumi].

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