Kulturelle Veranstaltungen

Filmvorführung

Einritt frei!
Filme auf Japanisch mit deutschen Untertiteln. Die Filmausliehe geschieht in Kooperation mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln.

"Alles fest im Griff [Happī fraito ハッピーフライト]"

Alles fest im Griff [Happī fraito ハッピーフライト]

Sa 3.2, 15 Uhr, Kyōsei–Saal
Regie: YAGUCHI Shinobu (2008)

Mit dieser Komödie schwingt sich Regisseur Yaguchi Shinobu, der schon mit Filmen wie Waterboys und Swing Girls beliebte Blockbuster geschaffen hatte, hinauf in die Lüfte. Unterstützt von der Fluggesellschaft ANA (All Nippon Airways) erzählt der Film in liebenswerter Weise Geschichten von unterschiedlichen Charakteren, die im Fluggeschäft arbeiten, angefangen von der Crew im Cockpit bis hin zum Bodenpersonal. Im Zentrum der Handlung stehen Co-Pilot Suzuki und die Kabinenangestellte Saitō, die aus unterschiedlichen Gründen nervös sind, als sie den ANA-Flug 1980 von Tōkyō nach Honolulu antreten. Suzuki steht kurz vor der Beförderung und soll mit diesem Flug gegenüber dem harten Prüfer Harada sein Können unter Beweis stellen, und Saitō muss sich in der überbuchten Maschine gegenüber nörgeligen Passagieren und ihrer schroffen Vorgesetzten Yamazaki behaupten. Als sich zu allem Überfluss auch noch die Wetterlage verschlechtert und ein drohender Taifun den Flug zur Rückkehr zwingt, lautet das oberste Ziel, allen Beteiligten bis zum Ende einen sicheren und „happy flight“ zu ermöglichen.

 

"Herr Taugenichts [Munō no hito 無能の人]"

Herr Taugenichts [Munō no hito 無能の人]

Sa 3.3. 15 Uhr, Kyōsei–Saal
Regie: TAKENAKA Naoto (1991)

Der Film erzählt die Geschichte des früheren Manga-Zeichners Sukezo, der diese Arbeit aufgegeben hat, weil er sich ihrer kommerziellen Ausbeutung durch die zugehörige Industrie nicht mehr unterwerfen will. Nun sammelt er wie besessen Steine mit feinen Zeichnungen und eröffnet mit ihnen ein bescheidenes, aber schon bald scheiterndes Ladengeschäft am Ufer des Tamagawa-Flusses in Tōkyō. Alle Versuche, damit erfolgreicher zu werden, schlagen fehl. Als er in der Not doch wieder bereit ist, Mangas zu zeichnen, gefällt den Herausgebern ihr gewachsener Ernst nicht; sie lehnen ab. Die Familie gerät in Gefahr, auseinander zu brechen. Aber die Ereignisse nehmen eine freundliche Wendung – auch ohne Steine. – Der Film ist die Geschichte eines Mannes, der auf keinen grünen Zweig kommt, und eine Parabel über die Gefahr, dem Druck und dem allgegenwärtigen Zwang der wettbewerbsorientierten japanischen Gegenwartsgesellschaft nicht mehr widerstehen zu können.

 

"Ōsaka Hamlet [Ōsaka Hamlet 大阪ハムレット]"

Ōsaka Hamlet [Ōsaka Hamlet 大阪ハムレット]

Sa 2.6, 15 Uhr, Kyōsei–Saal
Regie: MITSUISHI Fujirō (2008)

Basierend auf der gleichnamigen preisgekrönten Manga-Serie von Morishita Hiromi zeichnet der Film das herzerwärmende Porträt einer außergewöhnlichen Familie in einem Arbeiterviertel von Ōsaka. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes hält Fusako die Fäden in der Hand und kümmert sich um das Einkommen für sich und die drei Söhne. Tagsüber arbeitet sie in einem Krankenhaus und abends in einer Kneipe. Als eines Tages unerwartet ein entfernter Onkel vor der Tür steht und einzieht, nehmen die Dinge einen kuriosen Lauf, und alle Beteiligten stehen vor neuen Herausforderungen. Oberschüler Masashi, der älteste Sohn, hat sich in eine angehende Lehrerin verliebt und versucht, sie mit väterlichen Allüren zu beeindrucken. Yukio, der mittlere Sprössling, ist auf einmal fasziniert von Shakespeares Hamlet. Der kleine Hiroki wäre viel lieber ein Mädchen und entscheidet sich, die Rolle der „Cinderella“ bei einem Schultheaterstück zu spielen. Inmitten dieser skurrilen Entwicklungen finden alle Familienmitglieder wertvolle Antworten auf ihre Fragen an das Leben.

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