Museumsfahrt: Im Japanfieber: Von Monet bis Manga

モネから漫画へ

Sa 1.9. Veranstaltung ausgebucht
Dauer: ca. 9-19 Uhr
Teilnahmegebühr: 45 €/Person (Bus, Schiff, Eintritt, Führung)
arp museum / Bahnhof Rolandseck
Leitung: Michael Kuhl M.A.

Anmeldungen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Zahlungen erst nach Erhalt der Buchungsbestätigung, mit der Sie weitere Angaben zum Verlauf erhalten. Die Teilnehmerzahl ist auf 24 Personen beschränkt.
Anlässlich der Ausstellung „Im Japanfieber: Von Monet bis Manga“, die das arp museum  in Kooperation mit dem Musée des impressionismes Giverny zeigt, veranstaltet das EKŌ-Haus gemeinsam mit der Volksbühne Düsseldorf/Kultur am Rhein eine Museumsfahrt (Kombination Bus/Rhein-Schiff) mit Führung durch die Ausstellung. – Ausgehend von einer Sammlung japanischer Farbholzschnitte des impressionistischen Malers Claude Monet, die erstmals in einem größerem Umfang außerhalb Frankreichs gezeigt wird, untersucht der historische Ausstellungsteil den Einfluss dieser Kunst auf den Impressionismus seit den 1870er Jahren. Meisterwerke von Monet, Signac, Seurat, van Gogh und vielen anderen bekannten Künstlern sind Zeugen dieses kulturellen Austausches. Interieur-Darstellungen aus den Künstlerateliers von Vallotton bis Ensor belegen das „Japanfieber“ mit fernöstlichen Requisiten und sinnlichen Geisha-Modellen im Kimono. Besonders nachhaltig revolutionierte die japanische Kunst die europäische Naturbetrachtung. Gewagte Naturausschnitte, hohe Horizonte, überraschende Nahsichten bestimmten seitdem die gemalten westlichen Landschaften und Stillleben. – Dass der Japonismus keine Frage des 19. oder 20. Jhs. ist, eröffnet der zweite Teil der Ausstellung. Er zeigt, wie die kulturelle Inspiration Japans Be-standteil der westlichen visuellen Alltagskultur und damit Teil der globalisierten Populärkultur wie etwa Manga und Anime bis hin zu Cosplay ist.

(Abb. links: Farbholzschnitt von Hiroshige, „Abendschauer über der großen Brücke in Atake“ [1857], rechts: van Goghs „Brücke im Regen“ [1887])

Museumsfahrt: Japanische Gärten in Deutschland

Rundgang durch die Ausstellung auf Schloss Benrath mit dem Kurator, PD Dr. Christian Tagsold

ドイツにある日本庭園の歴史

Sa 25.11.
Beginn: 14 Uhr
Schloss Benrath
Gebühr (Eintritt und Führung): 15 €

Anmeldungen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Zahlungen erst nach Erhalt der Buchungsbestätigung, mit der Sie weitere Angaben zum Verlauf erhalten. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt.
Die Ausstellung zeigt die Geschichte japanischer Gärten in Deutschland seit 1904 – als der erste Garten für die Große Kunst- und Gartenbauausstellung in Düsseldorf errichtet wurde. Gärten wurden im ausgehenden 19. Jh. ein Symbol für den japanischen Nationalstaat. Die Präsentation von Gärten auf internationalen Ausstellungen und die begeisterte Reaktion des westlichen Publikums führte dazu, dass sich dieses nationale Symbol konstituierte – und immer weiter verfestigte. Die Geschichte japanischer Gärten in Deutschland ist Teil dieser Entwicklung. – Anfangs wurden japanische Gärten im Rahmen von  großen Ausstellungen und durch private Mäzene angelegt, später auf Fachausstellungen wie den Bundesgartenschauen oder motiviert durch Städtepartnerschaften. Die Gärten erfahren mit der Zeit eine stilistische Wandlung: Vom Wandelgarten mit Pflanzen und auch Blumen hin zum reduktionistischen sogenannten Zen-Garten (eine weitere Erfindung). Schließlich zeigt die Ausstellung, dass die Gärten so sehr zu einem klar umrissenen Symbol geworden sind, dass man in anderen Kontexten wie in der Werbung auf sie zugreifen kann.
(Foto oben: Postkarte des Teehauses im japanischen Garten der Düsseldorfer Ausstellung 1904 (aus der Sammlung C. Tagsold))

Ausstellung: Altes Japan: Historische Aufnahmen aus der Sicht westlicher Reisender

展示会:昔の日本

Do–So 8.11.–9.12.
Foyer
In Kooperation mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln
Eröffnung: Do 8.11., 18.30 Uhr, Eintritt frei!
Einführung: Michael Kuhl M.A.

Die Ausstellung zeigt 55 historische Photographien von Japan, die im späten 19. Jh. aus der Perspektive westlicher Reisender aufgenommen wurden. In vier Kapiteln zu den Themen Gewerbe, Transport, Porträt- & Gruppenphotos sowie Architektur vermitteln die Aufnahmen einen Eindruck von Alltagsszenen und Stadtansichten aus der frühen Meiji-Zeit (1868-1912). Sie wurden entweder von den Reisenden selbst oder von japanischen Photoateliers angefertigt, die in den größeren Städten Landschafts- und Genrephotographien herstellten. – Obwohl Japan im Zuge der Meiji-Restauration tiefgreifende Veränderungen in Politik, Technik, Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur erfuhr, betonen die Aufnahmen zumeist traditionelle Aspekte, was dem Bedürfnis der ausländischen Reisenden nach Exotismus und Romantik geschuldet sein mag. Ein Großteil der Exponate stammt aus der Sammlung des Diplomaten Karl von Eisendecher (1841–1934), der sich zwischen 1875 und 1882 in Japan aufhielt und zunächst als Ministerresident und danach als Gesandter des Deutschen Reiches wirkte.
(Foto: Fliegender Händler mit Küchenutensilien, © Japanisches Kulturinstitut Köln)

Ausstellung: Ex Libris – Kalenderblätter der Jahre 2006–2018 der Japanischen Exlibris-Gesellschaft

Aus der Sammlung Klaus Stiebeling (Wuppertal)

展示会:書票

Mo 31.12.2018 und Di–Sa 8.1.–24.2.2019
(Die Ausstellung begleitet die Silvesterveranstaltung am 31.12.18)
Foyer
Im Jahre 2007 wurde im Museum für Ostasiatische Kunst Köln erstmalig eine retrospektive Ausstellung japanischer Exlibris für die Mitglieder der Nippon Exlibris Association (N.E.A.) gezeigt. Der Besitzer der Sammlung, Klaus Stiebeling, der von 1965 bis 1995 in Japan gelebt hat und seit Anfang der 70er Mitglied dieser Gesellschaft ist, zeigt 156 Exlibris, die ab 2006 an die Mitglieder ausgegeben wurden. Anlässlich des 150-jährigen Bestehens diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Japan im Jahre 2011 schuf der japanische Künstler Yoshiaki Hara ein persönliches Exlibris für K. Stiebeling, das für den Monat Oktober 2012 im Kalender erschien (Foto). In der Darstellung deutet sich eine zweite Sammelleidenschaft von Stiebeling an: das Gingkoblatt. – Die Sitte, den Besitz an einem Buch in Form einer künstlerisch gestalteten Graphik im Vorsatz zu vermerken, ist in Deutschland seit über 500 Jahren bekannt. In Japan dagegen war die übliche Form, das Eigentum an einem Buch zu kennzeichnen, schon immer der Abdruck eines Siegels (zōsho-in), wie es heute noch üblich ist. Trotzdem scheint das Exlibris in Japan ebenfalls eine gewisse Tradition zu haben, wenn auch nur einige wenige frühe Beispiele bekannt sind. Das erste Exlibris soll aus der Zeit von etwa 1470 stammen und trägt eine Inschrift, die die Wertschätzung von Büchern in jener Zeit widerspiegelt: „Dies Buch zu stehlen, verschließt die Tore des Himmels, und es zu zerstören, öffnet die Tore der Hölle. Jeder, der dieses Buch ohne Erlaubnis nimmt, wird von allen Gottheiten Japans bestraft werden!“

KONZERT: „Insellieder“

KONZERT: „Insellieder“

Susa Weinbach (Blockflöte), Angela Koppenwallner (Cembalo)

Fr 23.11., Beginn: 20 Uhr,
EKŌ-Tempel
Eintritt: Erwachsene 12,00 €, Schüler/Stud. 10,00 €

Am Vorabend des Hōonkō-Festes spielen die beiden Musikerinnen ein Programm, das traditionelle schottische und japanische Lieder mit zeitgenössischen und barocken Kompositionen vereint. Natur und Liebe, Landschaft und Melancholie, Traum und Tatendrang sind die verbindenden Themen. „Airs of the Seasons“ des schottischen Komponisten James Oswald (1711–1769) und Bearbeitungen schottischer folk tunes aus der Hand namhafter Barockkomponisten wie Henry Purcell, Francesco Barsanti und Francesco Geminiani erklingen gemeinsam mit zeitgenössischen Arrangements japanischer Lieder. „Rain Dreaming“ (1986) von Tōru TAKEMITSU und Harald Rutars „Trance Action“ (2013) runden den Konzertabend ab, der beiden Künstlerinnen auch viel Raum für  Improvisationskünste auf ihren Instrumenten bietet.

Ausstellung: Manga-Ausstellung: Popkultur trifft traditionelle Kultur

展示会:漫画コンテスト展示会

Do–So 5.7.–12.8.
Foyer
Preisverleihung: Donnerstag, 5.7., ab 18 Uhr.
Eine Veranstaltung der DoKomi in Kooperation mit Takagi Books & More

Japanische Popkultur bedeutet für viele, meist Jugendliche, eine erste Berührung mit Japan und öffnet die Tore für Interesse, Begeisterung und Verständnis am Land und seinen Menschen. Je mehr sie sich mit Japan beschäftigen, desto mehr werden sie auch mit der traditionellen japanischen Kultur in Berührung kommen. Im Manga-Wettbewerb zum Japan-Tag 2018 greifen wir das Zusammentreffen von traditioneller und populärer Kultur aus Japan auf. Während des Japan-Tages wurden zu diesem Thema wieder Hunderte Comicstrips gezeichnet. Die besten Beiträge werden prämiert und im EKŌ-Haus zur Preisverleihung am 5. Juli ausgestellt.
(Foto: „Balance“ [DoKomi 2014 Zeichenwettbewerb, 1. Platz; Künstlerin: citro])

Filmvorführung

Einritt frei!
Filme auf Japanisch mit deutschen Untertiteln. Die Filmausliehe geschieht in Kooperation mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln.

„Die Jenseitigen [Ijintachi to no natsu 異人たちとの夏] “

異人たちとの夏

Sa 14.07., 15 Uhr, Kyōsei–Saal
Regie: ŌBAYASHI Nobuhiko, 1988

Eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ta’ichi YAMADA. – Der 40-jährige Drehbuchautor Hideo HARADA begibt sich eines Tages in Tōkyōs Stadtteil Asakusa, wo er seine Kindheit verlebte. Dort trifft er seine Eltern, die allerdings, als er zwölf Jahre alt war, ums Leben gekommen waren. Die Freude ist groß, und er besucht sie häufig. Zugleich beginnt er eine Liebesbeziehung mit Fujino KATSURA, die ihm die Besuche bei seinen Eltern verbietet, weil Begegnungen mit Jenseitigen den Körper auf den Tod schwächen würden. Unter Tränen verabschiedet er sich von den Eltern, deren Gestalten sich bei der Trennung auflösen. Dennoch verfällt Hideos Körper weiter, denn auch KATSURA ist eine Jenseitige. Sie hatte ein Leben voller Kränkungen geführt, Selbstmord begangen und sich in ihren ungestillten Nöten nun auf HARADA gestürzt. Durch den Beistand eines Freundes gelingt ihm schließlich die Befreiung von ihr.

„Hotel Hibiskus [Hoteru Haibisukasu ホテル・ハイビスカス]“

ホテル・ハイビスカス

1.9, 15 Uhr Kyōsei–Saal
Regie: NAKAE Yūji, 2002)

Familie NAKASONE betreibt das gemütliche, aber etwas herunter-gekommene Hotel Hibiskus. Ihre Mitglieder verkörpern die bewegte Geschichte des nach dem Krieg besetzten Okinawa: Kenji, der Bruder der neunjährigen Mieko, hat einen afroamerikanischen Vater, und der Erzeuger ihrer Schwester Sachiko ist ein weißer Amerikaner. Gemeinsam meistern sie die Hürden des Alltags. Doch als Sachiko in die USA aufbricht und Kenji nach Tōkyō geht, bricht das vertraute Gefüge auseinander, und auch Mieko begibt sich auf eine Reise zu sich selbst.

„Das Familiengeheimnis [Hikinige famirī ひき逃げファミリー]“

ひき逃げファミリー

6.10, 15 Uhr Kyōsei–Saal
Regie: MIZUTANI Toshiyuki, 1992

Eine Filmsatire, die das moderne japanische Familienleben mit viel schwarzem Humor einer scharfen Analyse unterzieht. – Ein Familienvater vertuscht auf Zureden seiner Frau eine Unfallflucht mit tödlichem Ausgang, um die ohnehin schwer angeschlagene Familie nicht noch weiter zu gefährden: Die Tochter hat ein Verhältnis mit einem Verheirateten, der Sohn wird in der Schule schikaniert und schwänzt den Unterricht, mit dem senilen Großvater ist immer schwerer umzugehen. Durch den Einsatz der Ehefrau bessert sich das Familienleben wieder. Das erregt den Argwohn einer Nachbarin, die der Familie den Mord am Großvater nachredet. Der Vater stellt sich schließlich der Polizei, erfährt aber, dass er am Tod des Unfallopfers gar nicht schuld war. Bei der Heimkehr ist die Nachbarin von der Familie gefangen genommen worden, im Kampf mit ihr bricht im Haus Feuer aus. Yoko und der Großvater machen das zuvor zerlegte Auto wieder fahrbereit, und man sieht die ganze Familie vereint im Auto davonfahren.

Gartenfest 庭園祭

庭園祭

Sa 15.9., 15–18 Uhr
Eintritt: 6,00 €, Schüler/Stud. 4,00 €, Einlass ab 14.30 Uhr
Teesalon: 15.30 und 16.30 Uhr (jeweils 10 €)

In spätsommerlicher Atmosphäre führen wir auch in diesem Jahr wieder unser Garten– und Nachbarschaftsfest durch. Wir erwarten erneut viele hochkarätige Künstler, die in allen Teilen des Gartens auftreten werden. Daneben wird im alten japanischen Gästehaus ein Teesalon seine Tore öffnen (für den Zutritt hierzu besteht eine Socken-Pflicht!) – An diesem Tag ist keine Besichtigung des Tempels und des japanischen Gästehauses möglich!

Bühnenprogramm:
Taiko 太鼓–Trommeln der Gruppe Wadōkyō, Düsseldorf
Kinderchor des EKŌ–Kindergartens 
Koto 琴–Gruppe, Leitung: Frau Makiko Gotō
Nihon Buyō 日本舞踊: Tomokinu Hanayagi und ihre Gruppe
Wagaku Miyabi 和楽雅; Tomoko Schmidt (Koto), Yuko Kojima-Bauer (Flöte), Yoshiko Hara (Trommel)
Ninjutsu-Vorführung der SV Art of Movement Wuppertal e.V.,
Leitung: Helmut Klaus

Auf dem Gelände sind japanische Imbisse zu kleinen Preisen erhältlich.

Teezeremonien 茶会

Teezeremonien 茶会

Termine
Sa 28.07., 25.08., 13.10., 17.11., 01.12.
*Die Termine für Juli und August sind ausgebucht.
Beginn jeweils um 13:30h, 14:30h, 15:30h

Urasenke Tankōkai Düsseldorf
Gebühr: 10,00 € / Person
Veranstaltungsort: Teehaus im Hauptgebäude

Sadō 茶道, der "Teeweg", mit seinem Herzstück, der Teezeremonie, zählt zu den geidō 芸道, den "Kunst–Wegen" japanischer Kultur. Ihre chinesischen Vorbilder sind seit dem 15. Jh. in mehreren Schulen Japans umgeformt worden, bis sie schließlich in der Prägung durch den berühmten Teemeister Sen–no Rikyū (1522–1591) eine kanonische Gestalt erhielten, die bis heute ausgeübt wird.
Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Bitte beachten Sie:

  • Schriftliche Anmeldung (E–Mail, Fax, Post) unbedingt erforderlich!
  • Die Gebühr ist erst zu überweisen, nachdem eine schriftliche Bestätigung des EKŌ–Hauses eingegangen ist. Unverlangt eingegangene Überweisungen werden nicht zurück überwiesen.
  • Überweisung der Teilnahmegebühr spätestens zwei Wochen nach Eingang der Bestätigung, ansonsten wird die Anmeldung automatisch storniert! Bankverbindung siehe unten.
  • Kein verspäteter Einlass nach Beginn der Veranstaltung möglich.
  • Eintrittskarten sind mit Datum, Uhrzeit und Nummer versehen. Es bestehen keine Tausch–, Warte– und Nachrückmöglichkeiten am Veranstaltungstag!
  • Bei Absagen weniger als eine Woche vor Kursbeginn besteht kein Anspruch auf Rückzahlung der Gebühr.

Kulturelle Veranstaltungen/Ausstellungen/Konzerte/Filme

Weitere Veranstaltungen